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Die ist mein Leib Die ist mein Leib 2 Häutung 2 Erdenblut Die Symbole Kreuz Die Symbole Menora Die Symbole Om Die Symbole Halbmond Die Symbole Yin Yang Die Symbole Rad Linie Fliesen Glas Linie Schiefer Bernstein Korfu Dolorosa Dolorosa 2 Werke Kupfersonne Coming home Torfgold Mosaik Malisinga Sonnengelb Janubio Passing Sternenkreis Mein Herz ist wild und leicht Schneckengold Mandala Häutung 1 Fata Morgana Maserungen Linie Platanenrinde Aeste Wagenlenker unerwartet leicht Wellenklang 2-1 Wellenklang 2-2 Wellenklang 2-3 Wagenlenker 2 Moosbaum Werke Seelenhaus 5Vom Seelenhaus aus finde ich nicht mehr den Weg, den ich letztes Mal gegangen bin. Statt sanft ins Tal hinab zu führen, steigt der Weg steil an und führt mich immer höher. Ich finde mich an der Stelle meines Lieblingsplatzes, aber viel höher, an einer senkrechten Klippe, von der aus ich auf den Wald hinunter schaue.Trotzdem ist mein Lieblingsplatz hier, dasselbe Halbrund gestampfter Erde, durch einen Rand von Steinen abgegrenzt. Ich betrete ihn mit dem Gefühl „dieser Platz sollte unten im Wald sein“, da senkt sich der ganze Platz wie ein Fahrstuhl an der Felswand entlang hinab, bis an seinen Platz im Wald. „Jetzt ist es richtig“ denke ich und nehme mir vor, bei meinen Ausflügen mehr Vertrauen zu haben, dass alles richtig läuft, auch ohne dass ich weiß was geschieht.Es brennt ein Feuer in der Mitte, rechts im Hintergrund sitzt ein alter Indianer an der Felswand und schlägt die Trommel. Er ist mein Geistführer, redet auch heute nicht mit mir. Er gibt mir seine Pfeife, ich nehme je einen Zug und blase ihn in die 4 Himmelsrichtungen, um die großen Kräfte des Lebens zu ehren: Den Anfang, das Ende, die Fülle, den Reifeprozeß im Verborgenen.Der Platz verwandelt sich in eine Schwitzhütte. Nackt sitze ich da, spüre den Schweiß an mir hinabrinnen, und blase weiter Rauch in die Luft: Zu Ehren meiner Ahnen und aller hilfreichen Kräfte.Der Wolf, dem ich schon einmal begegnet bin, liegt an meiner linken Seite. Er ist mir vertraut, auch wenn ich ihn lange nicht sah. Seine ruhige Kraft hat aber auch eine Ermahnung an mich in sich. Ich soll mich meiner Träume würdig erweisen, mich nicht kleiner und schwächer machen als ich bin.Rechts von mir liegt eine Schlange. Als ich meine Aufmerksamkeit auf sie richte, kriecht sie in mich hinein. Sie liegt zusammengerollt in meinem in meinem Unterleib und macht mir den Ort bewusst, wo mein unteres Energiezentrum den Kontakt herstellt mit der Erde, auf der ich sitze. Hier strömt alle Energie in mich ein, hier werde ich von der Mutter mit Lebenskraft versorgt. Langsam richtet sich die Schlange in mir auf, wird zu meinem Rückgrat. An meinem dritten Auge, dem Ort über der Nasenwurzel, schaut sie aus mir heraus.Weiterhin spüre ich mein unteres Energiezentrum sehr stark. Wurzeln sprießen aus ihm heraus und graben sich tief in die Erde, sodann wächst ein schlanker, gerader Baum aus ihnen in die Höhe, der nun zu meinem Rückgrat wird. Er ist sehr stark, und ich ahne, dass sich meine Rückenschmerzen bessern werden.Die Schlange ist auch noch da, sie windet sich nun in einer Spirale den Stamm herauf.Ganz kurz spüre ich den Baum, der eher einer Fichte ähnelt, als Apfelbaum in der Blüte, spüre mich als fröhlich einladendes, gebendes Wesen.Die Schlange windet sich nun weiter am Stamm empor und kriecht durch mein drittes Auge aus mir hinaus. Schnell ist sie in einer nebelhaften Ferne vor mir verschwunden. Sie ist unterwegs, um Wissen für mich einzusammeln, und wird zu gegebener Zeit zu mir zurück kehren.Der Zweck der Zeremonie scheint erfüllt. Der alte Indianer öffnet die Schwitzhütte, in der es stockfinster war. Sie verwandelt sich nun wieder in meinen Lieblingsplatz. Ich bedanke mich bei meinem Geistführer, bei allen Mächten die anwesend waren, bei meinem Lieblingsplatz, und verlasse die Szene.( dieser Ausflug fand statt während eines Aufenthaltes in der Sauna….) Lichtobjekte und Bilder Klaus Rettenmayr "Zweiter Besuch am Lieblingsplatz" "Seelenhaus Übersicht" Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player. |