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Die ist mein Leib Die ist mein Leib 2 Häutung 2 Erdenblut Die Symbole Kreuz Die Symbole Menora Die Symbole Om Die Symbole Halbmond Die Symbole Yin Yang Die Symbole Rad Linie Fliesen Glas Linie Schiefer Bernstein Korfu Dolorosa Dolorosa 2 Werke Kupfersonne Coming home Torfgold Mosaik Malisinga Sonnengelb Janubio Passing Sternenkreis Mein Herz ist wild und leicht Schneckengold Mandala Häutung 1 Fata Morgana Maserungen Linie Platanenrinde Aeste Wagenlenker unerwartet leicht Wellenklang 2-1 Wellenklang 2-2 Wellenklang 2-3 Wagenlenker 2 Moosbaum Werke Seelenhaus 6aEine Weile sehe ich gar nichts. Dann entsteht in dem Dunkel um mich herum ein undeutliches Bild, wie von einem impressionistischen Maler, der nur das Nötigste gestaltet, um einen Eindruck zu erzeugen: Vor mir, etwas erhöht, in einem verwilderten Park/Garten, der durch einen hohen Zaun aus geschmiedeten eisernen Stäben geschützt wird, sehe ich sehr hell, fast weiß die Umrisse einer hohen Burg. Sie strebt mehr nach oben als in die Breite, mit Türmen und Zinnen erweckt sie nicht den Eindruck einer Festung, sondern mehr den eines kleinen Schlosses.Ich durchschreite das Gartentor, das ein kleiner Seiteneingang sein muß. Bald stoße ich auf einen größeren Weg, der in einer Rechtskurve auf den Vorplatz der Burg führt. Links fällt die Landschaft hinter einem kleinen Mäuerchen stetig ab, man schaut weit in die Ferne übers Land. Was rechts von mir liegt, erkenne ich nicht.Das Eingangstor ist eine große, aber nicht pompöse Tür mit einem Rundbogen, schwer, aus dunklem Holz, eisenbeschlagen. Hinter ihr stehe ich in einer großen Halle, die fast die gesamte Fläche der Burg einnimmt. Gegenüber von mir ist ein Kamin, es brennt kein Feuer darin. Rechts davon einige Sitzmöbel in dunklem Leder vor großen hohen Fenstern, die in vielleicht 5 Metern Höhe ins Dach übergehen, so dass das Licht auch von oben kommt. Überall sind Pflanzen, es wirkt als ob jemand das Wohnzimmer oder den „Salon“ mitten in ein Urwald-Gewächshaus verlegt habe. Oder das „Urwald-Leben“ hat seinen Weg gefunden durch ein paar schadhafte Fenster und den „Salon“ erobert? Die Szene wirkt verträumt, schläfrig, seltsam zeitlos.Weiter rechts ein paar Stufen hinauf ist in einer größeren Nische mit hohen gotischen Fenstern der Eßbereich: Ein Tisch mit großen lederbezogenen Hochlehnstühlen bietet Platz für 6 Personen. Eine Kerze steht in der Mitte, der Tisch ist gedeckt mit Zinntellern (flache und tiefe), Besteck, Weingläsern. Eine Flasche Rotwein steht auf dem Tisch.Im Hintergrund links ist die Tür zu einer Gewölbeküche: ein langes Gewölbe quer zur Tür. Links der Tür ein großer, moderner Kühlschrank, gut gefüllt. Eine Flasche Milch fällt mir auf und viel Gemüse. Neben dem Kühlschrank stapeln sich einige Töpfe auf der Arbeitsplatte, dann kommt ein Herd mit Ceran-Kochfeld. Den Abschluß des Gewölbes bildet ein großer Kamin, wo direkt über dem Feuer gekocht werden könnte. Es brennt aber kein Feuer. Die gegenüber liegende Längsseite wird komplett ausgefüllt durch eine Arbeitsplatte, nur unterbrochen durch das Spülbecken. Dieser Platz wäre ideal, „um Schweinehälften zu zerlegen“.Am rechten Ende des Gewölbes, also genau gegenüber der Feuerstelle, führt eine Wendeltreppe aus schwarzem Metall in den Weinkeller hinunter. Hier ist es im Gegensatz zur weißen Küche dunkel und erdfarben. Es ist vielleicht halb so groß wie die Küche. Im rechten Teil lagert der Wein in Regalen aus dem gleichen Metall wie die Wendeltreppe, 2-3 kleinere Fässer stehen auf dem Boden als Tische, an der Wand über Eck eine Bank. Kerzen auf den Fässern, hier könnte man sehr gemütlich den Wein verkosten. Im linken Teil, mehr unter/hinter der Wendeltreppe gelegen, stehen einige Säcke mit Mehl, Kartoffeln, Kaffee.Ich gehe wieder hinauf, durch die Küche zum Eßbereich, wo ich den anderen Durchgang nehme, der in den Garten hinaus führt. Er ist 10-15 Meter breit, etwa ebenso tief. 2 Seiten werden durch die Mauern der Burg begrenzt, die beiden anderen Seiten durch hohe Felsmauern. Es herrscht eine Atmosphäre wie im Kreuzgang eines alten, verlassenen Klosters, was durch den Überhang der Felswand noch betont wird. In der Mitte ist ein Springbrunnen, um ihn herum die Reste einer kleinen Gartenanlage mit Beeten und Rosenbüschen.An der Felswand, etwas rechts und ca. 3 Meter hoch, ist eine Frauenstatue in einer Nische zu erkennen, ca. 1 Meter hoch. Es ist unklar, ob es eine Mariendarstellung ist oder etwas anderes. Unter ihr ist ein Durchgang, der in die Felswand hinein führt. Ich gehe hindurch und stehe erst mal im Dunkel. Ich habe ein mulmiges Gefühl, Schauer ziehen meine Wirbelsäule entlang. Lichtobjekte und Bilder Klaus Rettenmayr "Seelenhaus - Vierter Besuch" Seite 2 "Seelenhaus Übersicht" Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player. |