Willkommen Der Künstler Hintergründe  Hintergründe Einleitung Hintergründe1 Hintergrunde 2 Hintergrunde 3 Ausstellungen Vorankündigung Katalog Katalog 1 Katalog 2 Preisliste Preisliste 1 Preisliste 2 diashow Kontakt Gästebuch Neuigkeiten Links fasten 1 fasten 2 fasten 3 fasten 4 fasten 5 fasten 6 fasten 7 fasten 8 fasten9 fasten10 fasten11 fasten12 Vater Unser 1 Vater Unser 2 weitere Texte Sonstiges Interview1 Schattentage Ikarus Neue Kleider Mein Seelenhaus Seelenhaus 1a Seelenhaus 1b Seelenhaus 1c Seelenhaus 2a Seelenhaus 2b Seelenhaus 3a Seelenhaus 4a Seelenhaus 4b Seelenhaus 5 Seelenhaus 6a Seelenhaus 6b Seelenhaus 6c Seelenhaus 7a Seelenhaus 7b Seminar - Impressionen 1 Seminar - Impressionen 2 Seminar - Impressionen 3 Seminar - Impressionen 4 Seminar - Impressionen 5 Seminar - Impressionen 6 Seminar - Impressionen 7 Ausstellungen 2 Ausstellungen 3 Ausstellungen 4 Ausstellungen 5 Ausstellungen 6 Ausstellungen 7 Ausstellungen 8 Ausstellungen 9 Ausstellungen 10 Ausstellungen 11 Ausstellung 3a Ausstellung 3b Ausstellung 3b1 Ausstellung 3b2 Ausstellung 3b3 Ausstellung 3b4 Ausstellung 4a1 Ausstellung 4a2 Ausstellung 4a3 Ausstellung 4a4 Ausstellung 4b1 Ausstellung 4b2 Ausstellung 6a Ausstellungen 8a Ausstellungen 8b Ausstellungen 8c Ausstellungen 8d Ausstellungen 8e Ausstellungen 8f Ausstellungen 8g Ausstellungen 8h Ausstellungen 8i Ausstellungen 8j Ausstellungen 11a Ausstellungen 11b Ausstellungen 11c Ausstellungen 11d Strandlicht Erdengeist Ladies chamber Wunden Erdenglanz fremde Glut Metamorph Die Mitte ist leicht Innenleben Schieferwelle Wurzelwerk Der Flug des Tuja Medizin der Sc... Die ist mein Leib Die ist mein Leib 2 Häutung 2 Erdenblut Die Symbole Kreuz Die Symbole Menora Die Symbole Om Die Symbole Halbmond Die Symbole Yin Yang Die Symbole Rad Linie Fliesen Glas Linie Schiefer Bernstein Korfu Dolorosa Dolorosa 2 Werke Kupfersonne Coming home Torfgold Mosaik Malisinga Sonnengelb Janubio Passing Sternenkreis Mein Herz ist wild und leicht Schneckengold Mandala Häutung 1 Fata Morgana Maserungen Linie Platanenrinde Aeste Wagenlenker unerwartet leicht Wellenklang 2-1 Wellenklang 2-2 Wellenklang 2-3 Wagenlenker 2 Moosbaum Werke 

Seelenhaus 7a

Am Anfang muß ich mir immer rechte Mühe geben, alles ist undeutlich und ich bin voller Unsicherheit ob die Reise überhaupt irgendwo hin führt.Deshalb bereite ich mich vor: Ich begebe mich in die Schaltzentrale, das ist ein Raum hinter meinem dritten Auge, wo anscheinend die mentalen Prozesse gesteuert werden. Über die „Mechanik“ oder „Systematik“ des Ganzen weiß ich nicht Bescheid, ich verlasse mich einfach auf die Anleitung, die ich erhielt. Hier findet sich ein Schaltpult, rechts darüber an der Wand ein sehr großer Monitor. In der Nähe ist ein Regler für Intensität und Klarheit der Visualisation, Ich schiebe ihn in die Position für „Maximum“, stelle den Timer auf etwas über eine Stunde. Danach wird automatisch auf die Position „Normal“ zurückgestellt.Nach einer kurzen, undeutlichen Reise bin ich wieder vor dem Haus im Wald, das ich schon kenne. Alles fließt und verändert sich ständig: Die Landschaft ist etwas bergiger, das Haus ähnelt heute mehr einer Blockhütte. Aber es ist eindeutig dasselbe Haus.Es hat eine Veranda vorne aus groben Brettern mit Geländer aus Balken. 3 Stufen führen hinauf, 2 Korbstühle und ein niedriger Tisch stehen links vom Eingang. Ich setze mich auf den Stuhl, der mir am nächsten steht. Ich sitze sehr bequem, schaue ohne zu fokussieren in die Baumwipfel mir gegenüber. Ich habe eine Tabakspfeife in der Hand und nehme genüsslich einige Züge (vor 5 Jahren habe ich aufgehört zu rauchen). Die Pfeife verwandelt sich in eine Medizinpfeife, zeremoniell blase ich Rauch in die 4 Himmelsrichtungen, zum Himmel und zur Erde.Auf dem anderen Stuhl neben mir sitzt ein Indianer mit reifem, erfahrenem Gesicht, aber kein Greis. Ich denke „Hallo alter Freund, schön dich zu sehen“ und gebe ihm die Pfeife. Er raucht schweigend. Es ist lange her, dass wir uns sahen.Nach einer Weile gehe ich ins Haus. Die Küche ist wenig verändert, der Tisch ist etwas kleiner. 2 Teller aus Steingut stehen darauf, Brot, ein Krug mit Wasser. Durch das Fenster sehe ich den Indianer auf der Veranda sitzen. Ich bitte ihn hinein, wir setzen uns einander gegenüber und essen feierlich gemeinsam das Brot.Ich gehe weiter ins Studierzimmer. Hier finde ich etwas oberhalb der Märchenbücher Bücher über indianische Mythen und Geschichte. Ein Glas mit Tinte steht auf dem Tisch, eine altmodische Schreibfeder und Papier. Ich denke „ich muß den Indianer nach seiner Geschichte fragen und sie aufschreiben“. Ich drehe mich um und betrachte die Wand hinter mir, die ich bisher nie deutlich sehen konnte. Es hängt ein tibetisches Meditationsbild dort, das man nach oben hin aufrollen könnte. Als ich näher hinsehe, verändert sich das Bild in rascher Folge, aber so schnell dass ich nichts erkenne.Hinter dem Bild verbirgt sich ein sehr schmaler Gang, der in Felsgestein schräg abwärts führt, zu einem kleinen Fluß der sich ein paar Meter unterhalb durch die Dunkelheit schlängelt. Ich könnte mich gerade eben durch den Gang zwängen, bleibe aber lieber hier oben. Durch diesen Gang besuchen mich manchmal ungesehen Wesenheiten der Erde, während ich studiere. Und manchmal kommentieren sie, was ich gerade lese, und helfen mir zu neuen Erkenntnissen.Im Wohnzimmer brennt der Kamin sehr hell und warm. Die Couch ist nun ein großzügiges Ecksofa aus hellem Leder, ein dunkler niedriger Holztisch davor. Neben dem Kamin hängt ein kleiner Schrank an der Wand, hier steht der Cognac! Der Gesamteindruck ist sehr behaglich.Auf dem Tisch am Fenster liegt diesmal keine Weltkarte, sondern, zusammengefaltet, eine Wanderkarte 1:25 000. Ich sehe nicht genau von welcher Gegend, aber es könnte gut die Eifel sein.Ich nehme im ersten Stock ein Bad. Neben Wanne und Duschkabine habe ich nun auch ein Waschbecken. Es steht da, wo anfangs der Blecheimer stand mit dem Stück Seife. Das Dach ist nun erneuert und ein schönes großes Erkerfenster ist direkt hinter dem Waschbecken, wo normalerweise der Spiegel wäre. So kann ich schon morgens als erstes die Landschaft bewundern beim Zähneputzen. Die Bade-Essenzen sind heute grün mit einem Hauch Orange.

Lichtobjekte und Bilder

Klaus Rettenmayr

"Seelenhaus - Fünfter Besuch"

"Seelenhaus Übersicht"

Seite 2









Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player.